Mike Hanke (Hannover 96) bekam bei der diesjährigen Wahl zum Fußballer des Jahres tatsächlich eine Stimme.
Huge und wie er die Welt sieht
Mike Hanke (Hannover 96) bekam bei der diesjährigen Wahl zum Fußballer des Jahres tatsächlich eine Stimme.
Wahrscheinlich ist es entscheidend, lang genug zu bleiben und früh genug zu gehen. Lang genug, um seine guten Seiten zu zeigen. Die sieht man in den ersten Stunden und Tagen normalerweise nicht. Früh genug gehen, bevor die schlechten kommen. Wenn dann so vorwurfsvoll konstatiert wird, dass der Mensch ein Schauspieler sei, dann sollte man fragen: Warum nicht? Und: Wer nicht?
Goethes Doktorarbeit war 56 Sätze bzw. sechs Seiten lang. Der Umfang meiner letzten Hausarbeit ist viermal größer.
Es gibt tatsächlich Sportphilosophen, wie man hört. Nicht Otto Rehhagel, George Best, Bill Shankly oder Franz Beckenbauer, nicht einmal Lukas Podolski, dessen Satz „Fußball ist wie Schach, nur ohne Würfel“ Jahrhunderte menschlichen Denkens ad absurdum geführt hat. Sondern so richtig mit Bart und grünem Tee auf der Tribüne, so wie Gunter Gebauer. Von dem Professor der FU Berlin war kürzlich die These zu lesen, die deutsche Politik könne von der Nationalmannschaft lernen. Ein Gedanke, der durchaus überlegenswert ist.
Es ist also der erste Sitzungstag nach der Sommerpause in Berlin. Unter den Klängen der Nationalhymne schreiten die Fraktionen (präsentiert von der Pharmalobby) in den Plenarsaal ein. Im Anschluss singt jede Fraktion ihre Hymne, nur von der FDP hört man lediglich ein mantraartiges „Ich glaube an die Selbstregulierungskräfte des Marktes und an ein niedrigeres, einfacheres und gerechteres Steuersystem“. Angela Merkel bildet mit ihrem Kabinett einen Kreis, Rainer Brüderle stößt ein paar Laute in seiner (eigenen) Sprache aus. Alle außer Wolfgang Schäuble springen hochmotiviert in die Luft. Bundestagspräsident Norbert Lammert pfeift die Sitzung an.
- Temperaturen über 31 Grad verbieten
- die Bologna-Reform auflösen
- Techniken entwickeln lassen, mit denen man die Welt anhalten und Gedanken lesen kann
- unsinnige Privilegien für Ex-Amtsträger und Politiker (u.a. sich und seine Vorgänger) abschaffen
- Vertrauen in die Politik, unser Land und unser Volk schaffen
- die kleinen Bundesländer zusammenlegen
- seine Reden verbessern
- Klimaanlagen in Bussen zur Pflicht machen
- dafür sorgen, dass man nicht auf sein Land stolz sein kann, sondern es auch sein darf
- schwachsinnige Wortspiele mit seinem Namen bestrafen
Sonst noch was?
WM-Fieber allewege! Deshalb gibt´s Scribito jetzt auch in der Original-Südafrika-WM-Stimmung-Version. Viel Spaß 
Es existiert ein Interesse an der generellen Rezension der Applikation relativ primitiver Methoden, komplementär zur Favorisierung adäquater, komplexer Algorithmen.
via D.P.
In ganz Afghanistan gibt es nur ein Schwein. (in der Süddeutschen Zeitung gelesen)
Bier: 1,30 €
Döner: 2,50-3,50 €
Strickpullover: 30 19 €
Bücherregal: 99 €
Lächeln von Jürgen Rüttgers: 75000 €
Aus aktuellem Anlass und überhaupt:
Platz 5: Marktgläubig als religiöse Überzeugung bei Facebook
Platz 4: Brüderle disst Schäuble
Platz 3: There has been so much dynamic
Platz 2: Wer ruft denn da? (Jawoll, Fricke & Solms waren Kult vor der Wahl, hat beiden nichts gebracht)
Platz 1: Ich freu mich auf euer Gruscheln
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